Pressespiegel
[...] leicht und beweglich hingeworfen die Einsätze des auch trefflich deklamierenden Bassisten Dominik Wörner, der die dramatischen Partien plastisch und kraftvoll zu gestalten wusste.
Händel, Apollo e Dafne | Bieler Tagblatt, 27.11. 2009
Den dritten Satz "Herr, lehre doch mich" beginnt der Bariton Dominik Wörner. Seine Stimme ist ganz klar, durch keinen Hauch getrübt. In langen Tönen baut er wunderbare Crescendi und Decrescendi ein. Das macht seinen Gesang geschmeidig und beweglich. Die hohen Töne singt er hell und leicht und die tiefen Lagen zeigen Kraft und Erdverbundenheit. Mit seinen vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten gestaltet er nicht nur die Musik, sondern auch den Text auf sehr subtile Weise.
Brahms, Requiem | Wohler Anzeiger, 22.9. 2009
Enorm wandlungsfähig gestaltete Bass-Bariton Dominik Wörner die „Elias“-Titelrolle, zürnte grollend, bat um göttlichen Beistand mit [...] flehentlichem Nachdruck [...]
Elias, Mendelssohn | Schwäbisches Tagblatt, 29.6. 2009
Der ausgesprochen dramatischen Komponente der Musik, in Texten des Pilatus
und in Arien eingefangen, war Dominik Wörner ein packender, mitunter
mitreissender Interpret, dem ein sonorer, zu temperamentvollem Einsatz
geeigneter Bass zur Verfügung steht.
Bach, Johannespassion | Schaffhauser Nachrichten, 25.5. 2009
Ausdrucksstark lieh Dominik Wörner dem Erzengel Raphael und Adam seine warme, wohlklingende Stimme. Äußerst farbig malte er seine Rezitative und großen Arien aus. Die Tierwelt vom Löwen bis zum Wurm stellte er in facettenreicher Erzählung vor.
Haydn, Schöpfung | Westfälische Rundschau, 10.5.2009
Abgerundet wurde die überaus geglückte Aufführung durch eine souveräne und engagierte Leistung des Vokalsolistentrios [...] Einnehmendes Charisma und ein breites gestalterisches Spektrum zeigte schliesslich der Bassbariton Dominik Wörner. Mit rhetorischem Geschick verlieh er einzelnen Silben Bedeutung und der Botschaft des Texts magistralen Nachdruck – ein gelungener Kontrapunkt zur sonst lebendigen, bisweilen schon fast jugendlich wirkenden Inszenierung dieses aus heutiger Sicht gleichermassen begeisternden wie irritierenden Freimaurer-Oratoriums.
Haydn, Schöpfung | Berner Bund, 17.11. 2008
Der sonore Bariton Dominik Wörners vermittelte von Anfang an eine fesselnde Stimmung... Im Verlauf der Romanzen lotete der Komponist ganz unterschiedliche Ausdrucksebenen aus, die der Sänger mit absolut beeindruckendem Nuancenreichtum und sängerischer Präsenz umzusetzen wußte. In "Liebe kam aus fernen Landen" entfaltete er wunderbar ruhige Spannungsbögen, die vom Klavier zart umspielt wurden. Dominik Wörner überzeugte durch Schönklang und eine gleich mühelose Ansprache der Stimme im gesamten Ambitus. Im Lied "Verzweiflung" wurde die Erregung durch große, aber stets souverän beherrschte Lautstärke umgesetzt. Die Kraft wurde dann allmählich ganz organisch zurückgenommen. Der choralhafte Gestus des Schlussliedes "Treue Liebe dauert lange" gelang in perfekter Abstimmung beider Partner. Schon an der Schwelle zur Pause löste sich das Publikum nur schwer aus der mystischen Versenkung in vergangene Zeiten. Mehr noch traf dies auf das Ende zu, als sich der Beifall zunächst nur eher verhalten entwickelte, dann aber kaum mehr enden wollte - als schönes Abbild einer echten Sternstunde.
Brahms' Schöne Magelone in Marthashofen | Süddeutsche Zeitung, 29.10.2008 - Klaus Mohr
Es hat eine Fülle erstklassiger Evangelisten in den Lüneburger Kirchen gegeben. Marcus Ullmann reiht sich mit einer großen, schlank geführten Stimme ganz vorn ein [...] In die gleiche Klasse singt sich Dominik Wörner, der über einen gewaltigen tiefschwarzen Bass verfügt, er zeigt Lust an der Gestaltung, dazu große Klarheit und Sicherheit des Ausdrucks.
Bach, Matthäuspassion | Lüneburger Landeszeitung, 17.3.2008
Trotzdem eröffnete sich in Wolls "Messias"-Aufführung eine ganz andere, um ein Vielfaches lebendigere Ausdruckswelt. Da bildeten die in der historischen Musizierpraxis bewanderten Vokalsolisten, [...] der stimmkräftige, dabei ungemein feinsinnig gestaltende Dominik Wörner (Bass) den Notentext fesselnd ab.
Händel, Messiah | Stuttgarter Nachrichten, 11.12.2007
Die(se) zentrale Figur des Oratoriums gewann in der Interpretation Wörners eine wunderbare Dichte. Seine strömende, sonor tragende Stimme wurde in vielen Varianten zur dramatischen Mahnung, aber auch immer wieder zum Wohllaut mit gebändigter Kraft - ein junger Sänger mit außerordentlichen Gaben und feiner Sensibilität, dessen Stimm-Modulation nichts zu wünschen übrig lässt.
Mendelssohn, Elias | Pforzheimer Zeitung, 02.05.2007
Hier knüpfte die glänzende, textnahe und Mut zum rechten Maß an Ausdruck beweisende Interpretation Dominik Wörners an. Mit großem Bass vermochte er es überzeugend, die Arien ("Eilt, ihr angefochtnen Seelen" und "Mein teurer Heiland") glaubhaft zu gestalten, wenngleich es besonders die Pilatus-Partie war, bei der er es schaffte, über den üblichen Schöngesang der historisch informierten Aufführungspraxis hinauszugehen und dem Ganzen durch Mut zum bisweilen "hässlichen" Ton Plastizität zu geben. Hut ab.
Bach, Johannespassion | Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 20.03.2007
Überaus kultiviert und herrlich warm timbriert tönte der Bassbariton von Dominik Wörner, der einen wunderbaren Raphael sang: lyrisch wohlklingend, würzig strömend und prachtvoll aufgewölbt, um alle Herrlichkeit der Schöpfung auszumalen.
Haydn, Schöpfung | Rhein-Neckar-Zeitung, 19.04.2006
[...] einen vehementer und klarer gestaltenden Solisten als Dominik Wörner in der Partie des Erzählers, Mahners und Vergegenwärtigers konnte man sich kaum vorstellen.
Hambraeus, Apocalipsis cum figuris | Stuttgarter Zeitung, 20.06.2005

